Bevor es wieder nach Hause ging – ich freute mich schon tierisch darauf endlich wieder meine Freundin zu sehen – flogen wir von Hamilton Island nach Hervey Bay. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, denn der Flug ging ueber Brisbane. Das ist so, als wenn man von Koeln ueber Mailand nach Muenchen fliegen wollte… dann kamen wir endlich muede und geschafft im Hostel an. Mein Koffer war nachdem letzten Inlandsflug ramponiert und den Schaden wollte die Fluggesellschafr Jetstar auch nicht ersetzen. Ich war tierisch muede und am naechsten Morgen mussten wir noch um 5.30 Uhr aufstehen und das Zimmer auschecken.
Fuer drei Tage ging es in einer kleinen Gruppe mit einem Gelaendewagen nach Fraser Island. Unsere Gruppe – zwei Daeninnen, drei Englaenderinnen, zwei Chilenen, Anne und ich – haben uns gleich recht gut verstanden. Nachdem wir frueh morgens unendlich viele Einweisungen, administrative Dinge, Auto checken, Ausruestung ueberpruefen, Einkaufen, etc. erledigen mussten, ging es mit dem Gelaendewagen zur Faehre, die nach Fraser Island fuhr. Von dort ging es mit dem Vierradantrieb quer ueber die Insel, durch Urwald und am Strand entlang zum ersten See.
Fraser Island Coast
Wir parkten den Wagen am Strand und marschierten los. Am Wegesrand fiel und eine grosse gruene Schlange auf. Der Durchmesser der Schlange war vielleicht Unterarmdick. Nachdem diese ins Gebuesch gekrochen war, liefen wir weiter durch den schoenen Wald, bis wir vor uns den See und neben uns eine Steile Sandduene auftauchte. Wir waren angekommen und sprangen direkt ins warme Wasser.
Suesswasser See
Nachdem wir ein wenig am Strand abgehangen hatten und auch schon zum Aussichtspunkt gewandert waren, ging es den Weg zurueck zum Gelaendewagen. Anne war merkwuerdigerweise als Einzige nicht mit zum See gelaufen und wartete daher seit Stunden am Wagen. Sie wollte wieder nicht zum Schwimmen. Nachdem wir Anne eingepackt hatten, fuhren wir weiter den Strand rauf, um zu unserem Campingplatz zu gelangen. Nachdem wir so 60km am Strand entlang gefahren waren, einigen Furchen ausgewichen waren, kamen wir am Schiffswrack an und machten die obligatorischen Fotos. Der Himmel war ein wenig bedeckt und es war nichtmehr so bruetend heiss.
Muede vom langen Tag, kamen wir am Nachmittag am Campingplatz an. Fraser Island war schon eine tolle Insel. Sie besteht ausschliesslich aus Sand, ist so ca. 150 km lang und ein paar Kilometer schmahl. Es gibt hier keine Strassen, man faehrt auf Sandpisten oder am Strand. Es gibt hier auch kein Haeuser, geschweige denn eine Stadt. Man teilt sich die grosse Insel mit vielen anderen Gelaendewagen-Gruppen, die mit uns die Insel erkundigen.
Totes Schiff
Am naechsten Tag brachen wir auf zum Norden der Insel. Wir wollten zum Shark-Lookout und brachen um 6 Uhr auf. Eine Daenin kam nicht aus dem Quark und wir mussten alle auf Sie warten. Dennoch schafftenwir es rechtzeitig zum Lookout zu kommen, denn die Haie wuerde man nur frueh morgens sehen koennen. Wir kletterten also vom Strand die Klippen hoch. Dann mit dem Chilenen und der anderen Daenin “Tina” kletterte ich noch weiter ueber die Felsen und hinunter auf die andere Seite, bis wir auf einer schmahlen Kante das Meer direkt ca. 30m unter uns hatten. Jetzt hatten wir einen guten Blick aufs Meer und Tina zeigte auch direkt auf einen Hai. Grosse und gefaehrliche Tigerhai waren unter uns, hinter dem weissen Hai, die fuer Menschen gefaehrlichste Spezis. Dann kam eine weitere Gruppe Haie vom Strand auf den Felsen zu. Da wussten wir warum bei Fraser Island nicht ins Wasser sollte… Dann kamen nochmehr Haie an uns vorbei und zwei Hai attackierten einen grossen Rochen, der direkt unterhalb der Wasseroberflaeche schwam.
Da sitze ich am Shark-Lookout
Strand zu den Champagner Pools
30m ueber den Haifischen
Fraser Island Coast
An der Haifischklippe – ca. 40 Haifische haben wir gesehen
Dann ging es zurueck zum Strand. Die Flut hatte schon 10-20 m vom Strand verschluckt und wir setzten uns neben unserem Gelaendewagen in den Sand zum Sonnenbaden. Nun kamen auch immer mehr Gruppen und langsam wurde das Strandende richtig voll. Am Mittag wanderten wir den Strand entlang zu den Champagnerpool, die sich als wahre Entaeuschung herausstellten. Doch der Weg dorthin, ca. 4 km den Strand hinunter war klasse. Am Nachmittag fuhren wir zurueck zum Campingplatz. Was hatter wir es gut – denn die meisten Gruppen campten irgendwo am Strand, ohne fliessend Wasser, Toilette und Kochstelle.
Weitere Fotos von der Insel:
Funky Chilene
Gangster Chilene
Armgestuem
Kaffee trinken die Daenen
Hello Martín!!
Nice fotos dude, jajaj really good ones.
Can you send us more pictures??
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Marco.puente@yahoo
Regards